benild-hospiz
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07.03.2014 - Spatenstich für das Benild Hospiz

Von links: Der künftige Geschäftsführer des Benild Hospizes Andreas Lazarek, Architekt Rudolf Bader, Bürgermeisterin Marita Kaiser, Europaministerin Beate Merk, Bezirksrat Herbert Pressl, Fördervereinsvorsitzende Roswitha Nodin, Landrat Erich Josef Geßner und Ansgar Batzner, Vizevorsitzender des Fördervereins
(Foto:bumiller.grafikdesign)


Symbolischer Auftakt für die Bauarbeiten am Illertisser Hospiz 

Artikel:  IZ vom 08.03.2014:"Spatenstich - Ein großes Geschenk an die Stadt"

Zum Spatenstich fürs Benild-Hospiz am 07.03.2014
von Ansgar Batzner, stv. Vorsitzender Hospiz Illertissen 

"Nur was berichtet wird, ist auch passiert“,
wird Neil Postman, der Medienphilosoph gern zitiert,
drum begrüß´und dank ich, bevor ich´s vergesse
die Illertisser Zeitung und die Süd-West Presse
Spatenstich, es ist soweit,
es wird gebaut, ist an der Zeit,
den Bau beginnen, ganz nach Plan,
dass dies geschieht, liegt auch daran,
dass viele Helfer sind am Werke:
Die Vielfalt ist die wahre Stärke! 

Vier Schirmherren sind´s: zwei Männer, zwei Frauen,
die unserem Hospiz-Projekt vertrauen,
die uns mit ihrem Namen nützen
und auch tatkräftig unterstützen.
Herr Landrat Geßner, Chef vom Kreis,
der die Idee der 1-Euro-Finanzierung weiß,
die unser Hospiz sichern wird auf Dauer,
den Landrat fragen macht halt schlauer…
Herbert Pressl vom Bezirk Schwaben,
gut, dass den wir bei uns haben,
er berät, vernetzt, verbindet
und stets neue Fördertöpfe findet.
Ministerin Dr. Merk ist auch dabei,
sie hat Kontakte zur Staatskanzlei,
sie schafft in München und Europa,
wichtig für uns der Draht nach „oba“…
Marita Kaiser, Bürgermeisterin von Illertissen
will im Schirmherrenquartett niemand missen:
Sie ist hospizbegeistert von Anfang an,
Illertissens Finanzbeitrag spornt andere an.
Fraktionsübergreifend wird abgestimmt,
so dass man gern zur Kenntnis nimmt,
Stadt- und Gemeinderäte sagen zum Zuschuss Ja:
Sogar Einstimmigkeit ist vielerorts da.

Zwei-Millionen-Bau, die Finanzierung passt,
DANKE allen Kommunen, der ganze Landkreis fast
gibt für das Benild-Hospiz hier viel Geld,
das ja dann vielleicht woanders fehlt.
Viele Spender, ob als Firma oder privat
oder wer grad ´nen runden Geburtstag hat
oder als Frauenbund oder mit Zumba-Sport
oder Kinderflohmarkt – jüngst hier vor Ort
oder die Josef-Kränzle-Stiftung:
viele sind in der Sponsoren-Auflistung.
Manche spenden Sachen wie die Bautafel dort,
vorgestern noch war sie bei IllerPlastic vor Ort.

Geld ist wichtig, noch wichtiger die Zeit,
die Menschen für Würde und  Geborgenheit
schenken, opfern, gern Gutes tun,
wie dies seit fast zwei Jahrzehnten nun
die ambulanten Hospizhelfer stetig leisten.
Gerti Keßlinger, das wissen die meisten,
hat den Grundstein seinerzeit gelegt
mit Arthur und mit anderen viel bewegt,
dass man llertissen mit Hospiz verbindet,
gut, wenn man solch´ eine Basis findet,
Beate Martini, neu dort als Vorstand,
mit der wir arbeiten Hand in Hand.
Mit Irene Baur als Einsatzleitung
findet die Idee weiter Verbreitung,
sie koordiniert auch diejenigen Helferstunden
die fürs  Benildhospiz sind eingebunden.
Es ist im Hospiz wie in der Politik:
Nur miteinander geht es voran ein Stück.
Wichtiger als das ODER  ist das UND,
statt des Trennenden der Verbund.
Stationär ist wichtig wie ambulant,
gebraucht wird jede helfende Hand! 

Bernhard Schlager und sein Team packt an,
Roswitha fragt: „Bernhard?“, er sagt: „Ich kann!“
Der Bauhof hilft mit und die Feuerwehrjugend
engagiertes Ehrenamt heißt diese Tugend.
Elke Biebinger mit Schmuck- und anderen Ideen,
die helfen, dass das Hospiz kann entstehen.
Sabine Gabriel-Brauchle, Ernährungsexperte,
sie achtet beim Essen auf die richtigen Werte,
denn hier wie bei allem für uns nur zählt:
Alles wird nach Qualität gut ausgewählt.
Foto und Film macht der Hallmann Dieter,
er dokumentiert alles, heut´ auch wieder.
Der Jürgen von Bumiller-Design macht mit,
verantwortlich für Werbung und Web-Auftritt. 

Mit Rudolf Bader und Kurt Wanner von Prima-Bau
arbeiten zwei Architekten, die ganz genau
Ideen entwickeln und umsetzen in Pläne,
so dass nun bald hier Bagger und Kräne
das Fundament schaffen, die Mauern errichten.
Dabei galt und gilt es, Angebote zu sichten,
uns freut es, dass alle Firmen sind aus der Region,
auf dem Bauschild steht die 89 ganz häufig schon.
Und wir sind froh, dass für unseren Zweck
eine GmbH gegründet wurde mit Herrn Lazarek,
der die Geschäfte leitet und souverän führt,
weil er als Pflegedienstleiter und BWL-Experte spürt,
was im Hospiz es braucht an Personal und Raum,
so dass Realität werden kann der Traum
vom Hospiz als Haus der Geborgenheit,
in dem das Wichtigste ist: füreinander viel Zeit.

So wünschen Roswitha und Ansgar vom Vorstand
allen, die hier wirken, eine glückliche Hand,
ein unfallfreies Schaffen und gelingendes Bauen
und einander, sich und auf Gott vertrauen.